Sardinien – Paradies für Camper

Nach Sizilien ist Sardinien die zweitgrösste Insel Italiens und zugleich des gesamten Mittelmeers. Mit ihren traumhaften Stränden und einer abwechslungsreichen Landschaft im Hinterland bietet das Eiland Touristen eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Urlaub nach den eigenen Vorlieben zu gestalten. Insbesondere bei Campingurlaubern ist die Insel seit jeher sehr beliebt. Obwohl die autonome Region Sardinien, wozu neben der eigentlichen Hauptinsel noch einige kleinere vorgelagerte Inseln gehören, politisch zu Italien gehört, hat sie sich doch eine gewisse kulturelle Eigenständigkeit bewahrt.

Sardinien Strand Bilderbuch
Traumstrand auf Sardinien

So werden auf der Insel neben der italienischen Sprache, sardisch und in einigen wenigen Region auch korsisch und oder katalanisch gesprochen. Auch die Küche ist zwar nicht klassisch italienisch, doch nicht weniger schmackhaft. Besonders beliebt ist die Seada, eine süsse Teigtasche, die im Wesentlichen aus Schmand, Frischkäse, Honig und dem sardischen Ziegenkäse Pecorino besteht und in Olivenöl frittiert wird. Geografisch besticht Sardinien durch eine unverwechselbare Mischung aus Gebirgen und Küsten. Der höchste Berg Sardiniens ist mit 1834 Metern der Punta la Marmora, der im zentralen Gebrigsmassiv Gennargentu liegt. Im Norden hingegen ist der Monte Limbara mit 1359 Metern der höchste Gipfel. In dieser Region befinden sich auch die meisten der frühzeitlichen Turmbauten, die sogenannten Nuraghen, für die Sardinien berühmt ist. Gleichzeitig bietet die Insel eine fast 2000 Kilometer lange Küstenlinie. So befinden sich auf der ganzen Insel traumhaft schöne Strände mit smaragdgrünem Wasser und klangvollen Namen wie z.B. Costa Smeralda oder Costa Paradiso. So ist es wenig verwunderlich, dass der Wassersport auf Sardinien Hochkonjunktur hat. Viele Campingplätze besitzen daher eigene Surf- und Tauchschulen. Eine Fährüberfahrt nach Sardinien führt aus nördlicher Richtung üblicherweise, wenn auch nicht zwangsläufig über Genua. Zahlreiche Fähranbieter legen von hier ab. Die Fähren fahren u.a. nach Olbia im Norden, Cagliari im Süden, sowie zu einigen kleineren Orten. Es empfiehlt sich frühzeitig die Preise zu vergleichen, da diese gerade in Bezug auf die Grösse des Wohnmobils oder Wohnwagens sehr unterschiedlich ausfallen können.